Kroncycling Radsportreisen
Kroncycling Radsportreisen

Französische Alpen & Piemont

Bei dieser Rennradreise kombinieren wir die zentralen und die südlichen französischen Alpen mit den höchsten Pässen im Piemont. Flache oder leicht wellige Strecken sind bei dieser Tour kaum anzutreffen. Diese Reise ist gemacht für alle, die gerne auch lange Anstiege klettern und grandiose Abfahrten genießen möchten und das alles in einer beeindruckenden Landschaft. Wir empfehlen diese Reise ausdrücklich nicht als Einstiegstour für das Pässefahren. Man sollte vorher schon mal eine Alpendurchquerung mit dem Rennrad unternommen haben oder zumindest einige große Pässe gefahren sein. Für alle erfahrenen PässesammlerInnen ist diese Tour sicherlich ein absolutes Highlight, die Route bewegt sich größtenteils fernab der klassischen „Rennstrecken“. Im Piemont fahren wir auf schmalen Passstraßen, die ein einmaliges Naturerlebnis bei sehr geringem Autoverkehr bieten.

Highlights

Giro d’Italia meets Tour de France

• Einsame Straßen im Piemont

• Briançon – höchstgelegene Stadt Frankreichs

• Die Herausforderung: Col de la Bonette von der Südseite

• Traumrunde: Allos – Champs - Cayolle

• Col d’Izoard von beiden Seiten

Termin: 20.08. – 28.08.2017

Reiseverlauf

 

1. Tag: Anreise

Treffen um 09.00 Uhr im Raume Freiburg. Nach dem Verladen der Rennräder fahren wir nach St-Jean-de-Maurienne.

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2. Tag: St-Jean-de-Maurienne – St-Jean-de-Maurienne (ca. 72 km / 2.200 Hm)

Zum Tourbeginn rollen wir zunächst gemütlich bis La Chambre. Hier beginnt die Auffahrt zum Col du Glandon (1.924 m), der Anstieg ist 24 km lang. Ist die erste Hälfte sehr gut zu fahren, wird uns in der zweiten Hälfte einiges abverlangt. Häufig zeigt der Höhenmesser zweistellige Prozentwerte an. Viele Radprofis schätzen diesen Anstieg schwieriger ein als seine deutlich prominenteren Nachbarn (Galibier, Croix de Fér). Aber die geniale Aussicht hier oben ist die Mühe wert. Nach einer kurzen Abfahrt nehmen wir noch die 2,5 km zum Col de la Croix de Fer (2.067 m) unter die Räder und befinden uns so auf dem nächsten Panoramagipfel! Auf der Abfahrt biegen wir ab, um mit dem Col du Mollard (1.638 m) einen eher unbekannten Pass zu unseren Palmarès hinzuzufügen. Eine lange Abfahrt bringt uns zurück nach St-Jean-de-Maurienne.

 

Zusatzoption: Wem diese Auftaktetappe zu kurz ist, kann zusätzlich die Tour-de-France-Ankunft La Toussuire (1.705 m) oder auch den Col de la Madeleine (1.993 m) von der Südseite befahren.

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3. Tag: St-Jean-de-Maurienne – Briançon (ca. 95 km / 2.650 Hm)

Wir beginnen unseren Radtag zunächst mit einem Abstecher, um mit der Montvernier-Serpentinenstraße (849 m) ein Highlight französischer Straßenbaukunst mitzunehmen! 18 enge Spitzkehren auf gerade einmal 4 Kilometern Strecke sind hier kunstvoll angelegt, die Tour de France hat im Jahr 2015 dieses spektakuläre Sträßchen erstmalig befahren und eindrucksvolle Bilder geliefert. Was jetzt folgt, ist absoluter Radsportkult: Der Col du Télégraphe (1.566 m) als Vorbote und weiter zum Col du Galibier (2.645 m), dem wohl berühmtesten Pass der französischen Alpen. Vor allem die karge Landschaft im oberen Teil weiß zu beeindrucken. Die Passhöhe werden wir uns sicher mit vielen anderen Radsportfreunden teilen. Eine sehr lange Abfahrt bringt uns über den Col du Lautaret (2.058 m) in eine Vorort von Briançon, wo wir unser Hotel beziehen. Abends bietet es sich an, die sehenswerte Altstadt von Briançon zu besichtigen.

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4. Tag: Briançon – Sampeyre (ca. 94 km / 2.600 Hm)

Wir rollen uns kurz ein, dann steht mit dem Col d‘Izoard (2.360 m) einer der schönsten Alpenpässe auf dem Plan. Im unteren Teil dominieren Nadelwälder das Bild, im oberen Teil sind wir in einer wilden Felslandschaft unterwegs. Auf der Abfahrt fahren wir durch die berühmte Casse Déserte. Am Ende der Abfahrt biegen wir links ab und nehmen den weiten Weg zum Col d‘Agnel (2.746 m), dritthöchster Pass der Alpen, unter die Räder. Dieser Anstieg ist häufig im Streckenprofil vom Giro d’Italia zu finden und sorgt regelmäßig für spektakuläre Szenen. Wir lassen es etwas ruhiger angehen und genießen die 26 km lange Auffahrt durch eine grandiose Berglandschaft. An der Passhöhe wechseln wir nach Italien und haben damit das Piemont erreicht. Nach einer zügigen Abfahrt beziehen wir unser Hotel in einem der Talorte.

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5. Tag: Sampeyre – Stura-Tal (ca. 95 km / 2.900 Hm)

Den heutigen Radtag verbringen wir komplett im Piemont. Waren gestern die Passstraßen noch sehr gut ausgebaut, geht es heute auf schmalen und zumeist einsamen Straßen weiter. Den Auftakt macht der Colle di Sampeyre (2.284 m). Wir gewinnen an diesem sehr gleichmäßigen Anstieg schnell an Höhe und schon bald liegt uns der gleichnamige Ort zu Füßen. Der dann folgende Colle dei Morti (2.481 m) ist ein weiteres landschaftliches Highlight dieser Tour. Auf schmalen und einsamen Straßen geht es bergauf, bis wir die Passhöhe mit dem Pantani-Denkmal erreichen. Wir genießen die überwältigende Aussicht auf die umliegenden Berge des Piemont. Wir fahren ab ins Stura-Tal und beziehen in einem der netten Talorte unser Hotel.

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6. Tag: Stura-Tal – Barcelonnette (ca. 112 km/ 3.450 Hm)

Die Königsetappe! Zunächst steht der Col de la Lombarde (2.350 m) auf dem Programm. Die sehr abwechslungsreiche Auffahrt hält immer wieder schöne Serpentinengruppen bereit, durch die wir schnell an Höhe gewinnen. Die Straße ist zeitweise sehr schmal, mit Autoverkehr ist hier oben aber kaum zu rechnen. Nach einer kurzen Abfahrt erreichen wir zunächst das Skigebiet Isola 2000, die weitere Abfahrt ist durch die breit ausgebaute und kehrenreiche Skigebietszufahrt ein Genuss. Beim dann folgenden Aufstieg zum Col de la Bonette (2.715 m) mit anschließender Umrundung der Ringstraße Cîme de la Bonette (2.802 m) bezwingen wir ganze 2.000 HM am Stück und erreichen so den vierthöchsten Pass der Alpen, wenn man die Ringstraße mitrechnet, sogar den höchsten Pass der Alpen! Wir fliegen über eine imposante Strecke, bei der sich immer wieder weite Hochtäler mit technischen Kehrenkombinationen abwechseln, ins Tal. Bis Barcelonnette sind es dann noch 8 km. Eine Traumetappe für alle Kletterer und Abfahrer geht zu Ende.

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7. Tag: Barcelonnette – Barcelonnette (ca. 125 km / 3.200 Hm)

Heute steht die vielleicht schönste Pässerunde, die man in Frankreich fahren kann, auf dem Programm. Der Col d‘Allos (2.247 m) ist äußerst angenehm zu fahren. Lässt man den Blick zur Seite schweifen, sieht man im Tal die Bachelard-Schlucht, durch die wir heute Nachmittag zurückfahren werden. Der Col des Champs (2.087 m) wartet mit einer schmalen und wenig befahrenen Straße auf und stellt für uns die Verbindung zum Col de la Cayolle (2.326 m) dar. Dieser Pass ist sicherlich einer der schönsten Pässe der Alpen. Durch eine wunderschöne Landschaft fahrend erreichen wir die Passhöhe und machen uns auf die lange Abfahrt durch die grandiose Bachelard-Schlucht zurück nach Barcelonette.

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8. Tag: Barcelonnette – Briançon (ca. 110 km / 2.400 Hm)

Der Col de Vars (2.109 m) ist fester Bestandteil der berühmten „Route des Grandes Alpes“. Zur Abwechslung fahren wir diesen Pass mal von der schöneren Südseite. Wir kommen durch Guillestre und danach geht’s durch die wilde Queyras-Schlucht. Der letzte Höhepunkt unserer Tour ist die zweite Befahrung des Col d‘Izoard (2.360 m), diesmal von der unbekannten Südseite. Wir sehen diesen Pass nun aus einer ganz anderen Perspektive und erreichen die berühmte Steinwüste „Casse Déserte“ diesmal vor der eigentlichen Passhöhe. Die letzten Höhenmeter sind dann auch kein großes Hindernis mehr. Wir stehen zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage hier oben und genießen die Gewissheit, alle Anstiege hinter uns zu haben. Eine schöne Abfahrt bringt uns zurück ins bereits bekannte Briançon, wo wir unseren Erfolg gebührend feiern!

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9. Tag: Heimfahrt

Eine beeindruckende Radsportwoche geht zu Ende. Der Bus bringt uns wieder zurück nach Freiburg.

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(F=Frühstück / M=Mittagessen / A=Abendessen)

 

Kilometer gesamt: 703

Höhenmeter gesamt: 19.400

 

Leistungen

8 x Übernachtung in 3***-Hotels oder in guten 2**-Hotels

Zimmer mit Dusche oder Bad und WC

8 x reichhaltiges Frühstück oder Buffet

8 x Abendmenü oder Buffet

Mittagspause mit Picknick und weitere Verpflegung an den Radtagen

Getränkeversorgung an den Radtagen (Wasser, Apfelsaft, Cola)

Betreuung durch drei Teammitglieder von Kroncycling: ein ortskundiger Tourguide auf dem Rad, zwei erfahrene und ausgebildete Fahrer

Mindestens ein Teammitglied spricht die Landessprache des Reiselandes

Zwei klimatisierte Begleitfahrzeuge, davon eins mit Fahrradtransportanhänger und Sitzplatz für jeden Teilnehmer und Zustiegsmöglichkeit auf den Etappen

Gepäcktransport in den Begleitfahrzeugen von Hotel zu Hotel

Anreise von Freiburg nach St-Jean-de-Maurienne im klimatisierten Klein- oder Reisebus

Rückreise ab Briançon nach Freiburg im klimatisierten Klein- oder Reisebus

Standkompressor und Werkzeug im Begleitfahrzeug

GPS-Tracks (4 Wochen vor Reisebeginn)

 

Nicht enthaltene Leistungen

Getränke in den Hotels und Restaurants

Trinkgelder

Anreise nach Freiburg

 

Preise

Reisepreis: € 1.650,00 im Doppelzimmer

Einzelzimmerzuschlag: € 295,00

 

Gruppengröße: 10 - 20 Teilnehmer

Letzte Rücktrittsmöglichkeit des Reiseveranstalters bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl : 28 Tage vor Reisebeginn

 

Reiseinfos

 

Anreise + Einreisebestimmung

Unsere Reise startet und endet in Bad Krozingen (bei Freiburg). Bad Krozingen liegt sehr verkehrsgünstig an der Autobahn A5 (Karlsruhe-Basel). Wenn Sie vor oder nach der Reise in Bad Krozingen oder Freiburg übernachten möchten, so sind wir Ihnen gerne bei der Unterkunftssuche behilflich. Die Anreise nach St-Jean-de-Maurienne und die Rückfahrt nach Bad Krozingen erfolgen mit modernen, klimatisierten Bussen und Kleinbussen à la Mercedes Sprinter mit 8 - 16 Sitzplätzen. Unsere Fahrzeuge sind für den Personentransport konzessioniert, sie werden von erfahrenen und ausgebildeten Fahrern gelenkt. Ihr Fahrrad ist in einem geschlossenen Fahrradtransportanhänger oder im Innenraum eines der Begleitfahrzeuge untergebracht. Wir verwenden moderne Fahrradträger für den Transport. Für die Einreise nach Frankreich und Italien benötigen Sie einen bis nach Abschluss der Reise gültigen Personalausweis oder Reisepass.

 

Routenführung + Anforderung

Die Strecken sind detailliert vorbereitet und vermeiden soweit möglich den Autoverkehr auf landschaftlich reizvollen Wegen. Am Anreisetag verteilt der Tourguide die Roadbooks. Generell können die Tagesetappen in der Tourguidegruppe oder auf eigene Faust gefahren werden. Die in der Beschreibung aufgeführten „Zusatzoptionen“ werden in der Regel auf eigene Faust, also ohne Tourguide und Fahrzeugbegleitung, in Angriff genommen. Die aufgeführte „Varianten“ werden ohne Tourguide gefahren, da diese aber wieder auf die Originalstrecke zurückkehren, ist die Begleitung durch das Fahrzeug ab der Rückkehr auf die Originalstrecke gewährleistet. Gerne senden wir Ihnen mit den „Letzten Infos zur Reise“ ca. 4 Wochen vor der Fahrt auch die GPS-Tracks zu.

 

Begleitfahrzeug + Guide

Die Reise wird von zwei Begleitfahrzeugen begleitet. Ein Fahrzeug steht im Normalfall immer vor den ersten Ankommenden an der Passhöhe, damit auf wärmende Kleidung, Fotoapparat, Getränke und kleine Snacks zugegriffen werden kann. Dieses Fahrzeug verlässt die Passhöhe erst, wenn die letzten Teilnehmer (zumeist die Tourguidegruppe) die Passhöhe verlassen haben und sich in der Abfahrt befinden. Das zweite Fahrzeug (in der Regel das Fahrzeug mit dem Fahrradtransportanhänger) fährt bis zum Pausenplatz der Mittagspause vor und liefert nach der Mittagspause das Gepäck beim Hotel an. Sollte das Wetter schlecht sein und der Wunsch nach Mitfahrt in den Fahrzeugen bestehen, reagieren wir flexibel und weichen ggf. vom üblichen „Fahrplan“ der Fahrzeuge ab. Ihre Reise wird von einem Tourguide auf dem Rad begleitet. Der Tourguide bietet täglich die Mitfahrt in seiner Gruppe an. Er fährt in der Ebene ein Tempo, bei dem alle mitkommen. Bergauf fährt jeder sein eigenes Tempo, wobei oben auf die Nachzügler gewartet wird. Die Abfahrt wird, Tourguide voran, gemeinsam unter die Räder genommen. Wer möchte, kann sich natürlich auch auf eigene Faust auf den Weg machen.

 

Unterkünfte

Die Hotels wurden von uns sehr sorgfältig ausgewählt. Bei dieser Reise übernachten wir größtenteils in 3***-Hotels. Evtl. sind wir in einem Ort in einem einfachen, aber sauberen und sehr charmanten 2**-Hotel untergebracht. Wir achten bei unseren Hotels darauf, dass in den Doppelzimmern zwei getrennte Betten vorhanden sind. Die Zimmer verfügen immer über eigenes Bad oder Dusche und WC. Das Frühstück findet in Buffetform statt und ist zumeist sehr reichhaltig. Das Abendessen besteht aus Vorspeise, Hauptspeise und Dessert.

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