Kroncycling Radsportreisen
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Route des Grandes Alpes SPEZIAL

Willkommen bei der Tour de France, Teil 2! Bei der „klassischen“ Tour sind wir größtenteils auf der Hauptstrecke der „Route des Grandes Alpes (RDGA)“ unterwegs, bei dieser Tour entdecken wir die Varianten dieser faszinierenden Route und darüber hinaus noch einige echte Geheimtipps. Ob Col de la Madeleine, Col de la Croix de Fer oder Alpe d’Huez: Diese Tour geizt nicht mit legendären Anstiegen. Aber auch die eher unbekannten Anstiege können sich sehen lassen, wie z.B. der Col de Joux-Plane oder all die kleinen, teilweise nicht aufgeführten Pässe, die den Reiz dieser Route ausmachen. Nicht fehlen darf die spektakuläre Montvernier-Serpentinenstraße. Ein schönes Finale in den Seealpen rundet dieses Radsportabenteuer ab. Der besondere Reiz dieser Reise ist die außergewöhnliche Streckenführung durch die Kombination von legendären Anstiegen mit echten Geheimtipps. Landschaftlich steht sie der klassischen Tour in nichts nach. Diese Tour ist für diejenigen von besonderem Interesse, die bereits die Originalroute der „Route des Grandes Alpes“ entdeckt haben, eignet sich aber genauso gut für Neueinsteiger in Sachen „Französische Alpen“.

Highlights

Aussichtsreiche Pässe und beeindruckende Höhenstraßen

Legendäre Anstiege und Geheimtipps kombiniert

Auf den Spuren der Tour de France

Herausforderung: Col de la Madeleine

Radsportkult: Alpe d’Huez

Faszinierende Seealpen

Termin: 11.08. – 19.08.2017

1. Tag: Anreise

Treffen um 12.00 Uhr im Raume Freiburg. Nach dem Verladen der Rennräder fahren wir nach Thonon-les-Bains. Dieser Ort befindet sich am Südufer des Genfer Sees auf französischem Boden. Nach dem gemeinsamen Abendessen besprechen wir die Tour.

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2. Tag: Thonon-les-Bains – Samoëns (ca. 105km / 2.650Hm)

Nach dem obligatorischen Startfoto am Genfer See beginnt unsere Reise mit dem Fernziel „Mittelmeer“. Im Hinterland von

Thonon-les-Bains radeln wir zunächst über sanft ansteigende Straßen. Ein erster kleiner Pass ist schnell bewältig, der Blick zurück zeigt uns den Genfer See in seiner vollen Pracht. Nach einer Abfahrt wartet mit dem Col de la Ramaz (1.559 m) ein durchaus anspruchsvoller Pass auf uns, der schon bei der Tour de France für Furore gesorgt hat. In die gleiche Kategorie fällt der Col de Joux-Plane. Obwohl mit 1.700 m nicht besonders hoch, verlangt uns dieser Anstieg einiges ab.

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3. Tag: Samoëns – Albertville (ca. 114km / 2.600Hm)

Auf zunächst flacher Strecke rollen wir uns ein. Wir kommen nach Cluses und nehmen den Col de la Colombière (1.618 m) ins Visier. Vor allem die letzten 4 Kilometer haben es in sich. Hinter dem Wintersportort La Clusaz verlassen wir die Route des Grandes Alpes, der Col de la Croix-Fry (1.467 m) ist für uns kein großes Hindernis. Über wenig befahrene Straßen erreichen wir Faverges, hier nehmen wir noch den sanften Anstieg auf den Col de Tamié (907 m) unter die Räder. Eine schöne Abfahrt führt uns in die Olympiastadt Albertville.

 

Variante: Wer möchte, fährt über den Col de Romme (1.300 m) auf den Col de la Colombière. Die Strecke ist 4,7 km länger und weist 350 HM mehr auf, für Kletterer eine sehr schöne Variante zum unteren Teil des klassischen Anstiegs. Der Schlussteil ist gleich.

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4. Tag: Albertville – La Toussuire (ca. 105km / 3.300Hm)

Nach einer längeren Einrollphase steht mit dem Col de la Madeleine (1.993 m) das erste Monument auf dem Programm. Dieser Pass ist Stammgast der Tour de France und bei den Profis aufgrund seiner langen Auffahrt auf schmalen Straßen berühmtberüchtigt. Endlich oben angekommen, genießen wir ein weiteres Mal eine Aussicht par excellence, diesmal auf keinen geringeren als den Mont Blanc. Nach einer langen, gut fahrbaren Abfahrt wartet mit der Montvernier-Serpentinenstrasse (1.182 m) ein wahres Highlight der Straßenbaukunst auf uns: 18 enge Spitzkehren auf gerade einmal 4 Kilometern Strecke kunstvoll angelegt: Radfahrerherz, was willst du mehr? Nach diesem abenteuerlichen Abstecher nehmen wir zum Abschluss die Skistation La Toussuire (1.705 m), in der Vergangheit schon als Bergankunft der Tour de France in Erscheinung getreten, über eine lohnenswerte Nebenstrecke ins Visier.

Hinweis: Wer den langen Anstieg nach La Toussuire auslassen möchte, kann gerne ab St-Jean-de-Maurienne unseren Busshuttle zum Hotel nutzen und so gut 1.000 HM sparen.

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5. Tag: La Toussuire – Alpe d'Huez (ca. 90km / 2.700Hm)

Heute steht mit dem Col de la Croix de Fer (2.067 m) die nächste Passlegende in unserem Höhenprofil. Im unteren Teil fahren wir durch beeindruckende Schluchten, im oberen Teil radeln wir durch ein karges Hochtal und treffen schließlich auf das namensgebende Eisenkreuz an der Passhöhe. Die Abfahrt ist endlos lang und wird von einigen Gegenanstiegen unterbrochen, die wir nutzen, um die grandiose Landschaft in uns aufzusaugen. Am Nachmittag ist es dann soweit, die Auffahrt zur berühmtesten Almhütte Frankreichs, der Alpe d‘Huez (1.860 m), wartet auf uns. Ist das Steilstück zu Beginn überwunden, genießen wir eine fantastische Streckenführung. In jeder der 21 legendären Kehren befinden sich Tafeln, die die Sieger der vergangenen Jahre ausweisen. Radsportkult pur!

 

Variante 1: Wer möchte, kann die Passhöhe des Col de la Croix de Fer auch über den seitlich gelegenen Col du Mollard (1.638 m) befahren. Die Strecke über den Col du Mollard ist 11 km länger und erfordert 400 Höhenmeter extra. Für alle starken Kletterer eine sehr interessante Option!

 

Variante 2: Wer Alpe d’Huez schon mal über die Normalroute gefahren ist und etwas Neues ausprobieren möchte: Wir halten eine landschaftlich überragende Alternativstrecke bereit. Die Strecke mündet einige Kehren unterhalb von Alpe d’Huez in die klassische Strecke. Sie ist ca. 6 km kürzer als die Normalroute, die Höhenmeter sind in etwa gleich.

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6. Tag: Alpe d'Huez – Lac de Serre-Ponçon (ca. 135km / 2.850Hm)

Zum Tagesauftakt fahren wir die 21 Kehren wieder bergab, um dann auf die Strecke zum Col d’Ornon (1.371 m) abzubiegen. Weiter geht es über einen einsam gelegenen Pass, bis wir die berühmte „Route Napoléon“ kreuzen. Über kleine und kaum befahrene Straßen, vorbei an Stauseen und durch eine Schlucht, die markanten Felsformationen des Vercors zur Rechten, die Alpen zur Linken, radeln wir durch die grandiosen Voralpen der Dauphiné, bis wir einen weiteren, sehr reizvollen Pass erreichen. Weiter geht’s südlich des Ecrins-Massivs, der Col de Moissière (1.573 m) ist der letzte Anstieg des Tages. Nach einer schönen Abfahrt erreichen wir den Stausee „Lac de Serre-Ponçon“.

( F / M / A )

 

7. Tag: Lac de Serre-Ponçon – Valberg (ca. 129km / 2.900Hm)

Der heutige Radtag ist landschaftlich der absolute Hit! Zunächst fahren wir oberhalb des Lac de Serre-Ponçon und genießen einen fantastischen Blick auf den tiefblauen Stausee. Weiter geht es in Richtung Barcelonnette, hier beginnt der Aufstieg zu einem wahren Highlight, dem Col de la Cayolle (2.326 m). Durch die abenteuerliche Bachelard-Schlucht geht es auf schmalen Straßen bei moderaten Steigungen in Richtung Passhöhe. Die unglaublich schöne Landschaft setzt sich auf der Abfahrt fort. Der Col de Valberg (1.673 m) fordert uns noch mal, im südlichsten Skiort der Alpen beschließen wir diesen überragenden Radtag.

( F / M / A )

 

8. Tag: Valberg – Mittelmeer (ca. 115km / 1.500Hm)

Zum Tagesauftakt rollen wir durch eine beeindruckende Schlucht bergab und genießen dieses Naturschauspiel. Weiter geht die Abschlussetappe über viele kleine und kurvenreiche Straßen. Überwiegend sanfte Anstiege, grandiose Aussichten, wir zeigen Ihnen die ganze Schönheit der Seealpen, lassen Sie sich überraschen! Und dann sehen wir das ersehnte Ziel; das Mittelmeer naht. In einem netten Ort westlich von Nizza, direkt an der Côte d’Azur, endet unsere Reise!

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9. Tag: Rückfahrt

Eine beeindruckende Radsportwoche in den französischen Alpen geht zu Ende. Der Bus bringt uns wieder zurück nach Freiburg.

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(F=Frühstück M=Mittagessen A=Abendessen)

 

Kilometer gesamt: 793

Höhenmeter gesamt: 18.500

 

Leistungen

8 x Übernachtung in 3***-Hotels (evtl. kann einmal in einem guten 2**-Hotel übernachtet werden)

Zimmer mit Dusche oder Bad und WC

8 x reichhaltiges Frühstück oder Buffet

8 x Abendmenü oder Buffet

Mittagspause mit Picknick und weitere Verpflegung an den Radtagen

Getränkeversorgung an den Radtagen (Wasser, Apfelsaft, Cola)

Betreuung durch drei Teammitglieder von Kroncycling: ein ortskundiger Tourguide auf dem Rad, zwei erfahrene und

ausgebildete Fahrer

Mindestens ein Teammitglied spricht die Landessprache des Reiselandes

Zwei klimatisierte Begleitfahrzeuge, davon eins mit Fahrradtransportanhänger und Sitzplatz für jeden Teilnehmer und Zustiegsmöglichkeit auf den Etappen

Gepäcktransport in den Begleitfahrzeugen von Hotel zu Hotel

Anreise von Freiburg nach Thonon-les-Bains im klimatisierten Klein- oder Reisebus

Rückreise ab Großraum Nizza nach Freiburg im klimatisierten Klein- oder Reisebus

Standkompressor und Werkzeug im Begleitfahrzeug

GPS-Tracks (4 Wochen vor Reisebeginn)

 

Nicht enthaltene Leistungen

Getränke in den Hotels und Restaurants

Trinkgelder

Anreise nach Freiburg

 

Preise

Reisepreis: € 1.640,00 im Doppelzimmer

Einzelzimmerzuschlag: € 295,00

 

Gruppengröße: 10 - 20 Teilnehmer

Letzte Rücktrittsmöglichkeit des Reiseveranstalters bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl : 28 Tage vor Reisebeginn

 

Reiseinfos

 

Anreise + Einreisebestimmung

Unsere Reise startet und endet in Bad Krozingen (bei Freiburg). Bad Krozingen liegt sehr verkehrsgünstig an der Autobahn A5 (Karlsruhe-Basel). Wenn Sie vor oder nach der Reise in Bad Krozingen oder Freiburg übernachten möchten, so sind wir Ihnen gerne bei der Unterkunftssuche behilflich. Die An- und Abreise zum Genfer See erfolgt mit modernen, klimatisierten Bussen und Kleinbussen à la Mercedes Sprinter mit 8 - 16 Sitzplätzen. Unsere Fahrzeuge sind für den Personentransport konzessioniert, sie werden von erfahrenen und ausgebildeten Fahrern gelenkt. Ihr Fahrrad ist in einem geschlossenen Fahrradtransportanhänger oder im Innenraum eines der Begleitfahrzeuge untergebracht. Wir verwenden moderne Fahrradträger für den Transport. Für die Einreise in die Schweiz, nach Frankreich und Italien benötigen Sie einen bis nach Abschluss der Reise gültigen Personalausweis oder Reisepass.

 

Routenführung + Anforderung

Die Strecken sind detailliert vorbereitet und vermeiden soweit möglich den Autoverkehr auf landschaftlich reizvollen Wegen. Am Anreisetag verteilt der Tourguide die Roadbooks. Generell können die Tagesetappen in der Tourguidegruppe oder auf eigene Faust gefahren werden. Die in der Beschreibung aufgeführten „Zusatzoptionen“ werden in der Regel auf eigene Faust, also ohne Tourguide und Fahrzeugbegleitung, in Angriff genommen. Die aufgeführte „Varianten“ werden ohne Tourguide gefahren, da diese aber wieder auf die Originalstrecke zurückkehren, ist die Begleitung durch das Fahrzeug ab der Rückkehr auf die Originalstrecke gewährleistet.

 

Begleitfahrzeug + Guide

Die Reise wird von zwei Begleitfahrzeugen begleitet. Ein Fahrzeug steht im Normalfall immer vor den ersten Ankommenden an der Passhöhe, damit auf wärmende Kleidung, Fotoapparat, Getränke und kleine Snacks zugegriffen werden kann. Dieses Fahrzeug verlässt die Passhöhe erst, wenn die letzten Teilnehmer (zumeist die Tourguidegruppe) die Passhöhe verlassen haben und sich in der Abfahrt befinden. Das zweite Fahrzeug (in der Regel das Fahrzeug mit dem Fahrradtransport-anhänger) fährt bis zum Pausenplatz der Mittagspause vor und liefert nach der Mittagspause das Gepäck beim Hotel an. Sollte das Wetter schlecht sein und der Wunsch nach Mitfahrt in den Fahrzeugen bestehen, reagieren wir flexibel und weichen ggf. vom üblichen „Fahrplan“ der Fahrzeuge ab. Ihre Reise wird von einem Tourguide auf dem Rad begleitet. Der Tourguide bietet täglich die Mitfahrt in seiner Gruppe an. Er fährt in der Ebene ein Tempo, bei dem alle mitkommen. Bergauf fährt jeder sein eigenes Tempo, wobei oben auf die Nachzügler gewartet wird. Die Abfahrt wird, Tourguide voran, gemeinsam unter die Räder genommen. Wer möchte, kann sich natürlich auch auf eigene Faust auf den Weg machen.

 

Unterkünfte

Die Hotels wurden von uns sehr sorgfältig ausgewählt. Bei dieser Reise übernachten wir in 3***-Hotels, häufig im besten verfügbaren Hotel des Ortes. Es kann sein, dass wir in einem Ort in ein gutes 2**-Hotel ausweichen müssen. Wir achten bei unseren Hotels darauf, dass in den Doppelzimmern zwei getrennte Betten vorhanden sind. Die Zimmer verfügen immer über eigenes Bad oder Dusche und WC. Das Frühstück findet in Buffetform statt und ist zumeist sehr reichhaltig. Das Abendessen besteht aus Vorspeise, Hauptspeise und Dessert.

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