Kroncycling Radsportreisen
Kroncycling Radsportreisen

Vom Genfer See nach Barcelonnette: Die Piemont-Route

Bei dieser Rennradreise kombinieren wir die höchsten Pässe im Piemont mit einigen ausgewählten Pässen in den französischen Alpen. Gemacht für alle, die gerne lange Anstiege klettern und grandiose Abfahrten genießen möchten und das alles in einer beeindruckenden Landschaft. Mit durchschnittlich 3.000 Hm täglich stellt diese Tour die Spitze unseres Programms dar. Wir empfehlen diese Reise ausdrücklich nicht als Einstiegstour für das Pässefahren. Man sollte vorher schon mal eine Alpendurchquerung mit dem Rennrad unternommen haben oder zumindest einige große Pässe gefahren sein. Für alle erfahrenen PässesammlerInnen ist diese Tour sicherlich ein absolutes Highlight, die Route bewegt sich größtenteils fernab der klassischen „Rennstrecken“. Im Piemont fahren wir überwiegend auf schmalen Passstraßen, die ein einmaliges Naturerlebnis bei sehr geringem Autoverkehr bieten.

Highlights

Giro d’Italia meets Tour de France

• Einsame Straßen im Piemont

• Wilder geht’s nicht: Colle delle Finestre

• Die Herausforderung: Col de la Bonette von der Südseite

• Traumrunde: Allos – Champs - Cayolle

Termin: 24.08. – 01.09.2019

Reiseverlauf

 

1. Tag: Anreise

Eigenanreise nach Martigny. Martigny liegt ca. 30 km südlich des Genfer Sees im Schweizer Kanton Wallis. Gemeinsames Abendessen und Kennenlernen im Hotel.

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2. Tag: Martigny – Aostatal (ca. 92 km / 2.600 Hm)

Los geht’s mit unserer Tour, die uns über einige der höchsten Pässe der Alpen führen wird. Wir rollen uns kurz ein, dann steht mit dem Col du Grand-St-Bernard (2.473 m) einer der höhenmeterreichsten Anstiege der Alpen auf dem Programm. Wir nehmen zunächst die Nebenstrecke über den reizvollen und ruhigen Col de Champex (1.495 m). Im Mitteldrittel biegen wir dann auf die Hauptstrecke ein und müssen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen rechnen. Im Schlussdrittel, nachdem der Hauptverkehr im Tunnel verschwunden ist, können wir die malerische Landschaft in vollen Zügen genießen. Eine tolle Streckenführung führt uns zur Passhöhe. Hier sehen wir das berühmte Hospiz und genießen tolle Blicke in die umliegende Bergwelt und auf den See. Nach einer zügigen Abfahrt beziehen wir unser Hotel in einem der Talorte.

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3. Tag: Aostatal – Lanslebourg (ca. 139 km / 3.100 Hm)

Zum Tourauftakt rollen wir durch's Aostatal und erreichen so den Ausgangspunkt zum Col du Petit-St-Bernard (2.188 m). Wir gewinnen an diesem sehr abwechslungsreichen Anstieg schnell an Höhe, müssen aber auch mehr als 20 Kilometer zurücklegen, was der Name „Petit“ (=klein) nicht unbedingt vermuten lässt. An der Passhöhe treffen wir auf die sehr markante Bernhard-Statue und haben somit das „Bernard-Double“ geschafft. Am Nachmittag gelangen wir auf die Strecke der klassischen „Route des Grandes Alpes“ und nehmen den höchsten Pass der Alpen, den Col de l’Iséran (2.764 m), unter die Räder. Über den Skiort Val d’Isère erreichen wir die finale Passstraße und schrauben uns immer höher, bis wir die Passhöhe erreicht haben. Die Berglandschaft mit hohen Gipfeln, Fels und Eis ist beeindruckend. Eine endlos lange Abfahrt bringt uns ins Tal der Maurienne. Noch ein kleiner Gegenanstieg und wir erreichen unser Hotel in Lanslebourg.

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4. Tag: Lanslebourg – Cesana Torinese (ca. 99 km / 3.100 Hm)

Zunächst steht der Col du Mont Cenis (2.081 m) auf dem Programm. Locker kurbeln wir hoch, die Passhöhe ist schnell erreicht und damit auch die Grenze zu Italien. Eine lange und kurvenreiche Abfahrt bringt uns nach Susa. Was jetzt folgt ist absoluter Giro-d’Italia-Kult und sucht seinesgleichen. Auf einer kleinen, zunächst asphaltierten Straße klettern wir in einer traumhaften Landschaft immer höher. Die letzten 8 km zur Passhöhe fahren wir auf einer Schotterstraße, die durch die häufige Befahrung beim Giro immer wieder gewalzt wird und so mit dem Rennrad fahrbar ist. Die einsame Passhöhe des Colle delle Finestre (2.178 m) und die Ausblicke ins Piemont lassen alle Mühen vergessen. Die Abfahrt ist dann wieder komplett asphaltiert. Nach diesem Abenteuer nehmen wir noch den Aufstieg nach Sestriere (2.033 m) ins Visier. In Cesana Torinese ist dann Schluss für heute, ein außergewöhnlicher und beeindruckender Radtag geht zu Ende.

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5. Tag: Cesana Torinese – Varaita-Tal (ca. 111 km / 3.100 Hm

Der sanfte Anstieg zum Col de Montgenèvre (1.860 m) eignet sich hervorragend, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Wir wechseln wieder nach Frankreich und fahren durch Briançon; die berühmte Vauban-Festung dominiert das Stadtbild. Im Anschluss steht mit dem Col d‘Izoard (2.360 m) einer der schönsten Alpenpässe auf dem Plan. Im unteren Teil dominieren Nadelwälder das Bild, im oberen Teil sind wir in einer wilden Felslandschaft unterwegs. Auf der Abfahrt fahren wir durch die berühmte Casse Déserte. Am Ende der Abfahrt biegen wir links ab und nehmen den weiten Weg zum Col d‘Agnel (2.746 m), dritthöchster Pass der Alpen, unter die Räder. Dieser Anstieg ist häufig im Streckenprofil vom Giro d’Italia zu finden und sorgt regelmäßig für spektakuläre Szenen. Wir lassen es etwas ruhiger angehen und genießen die 26 km lange Auffahrt durch eine grandiose Berglandschaft. An der Passhöhe wechseln wir wieder zurück ins Piemont. Nach einer zügigen Abfahrt beziehen wir unser Hotel in einem der Talorte.

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6. Tag: Varaita-Tal – Stura-Tal (ca. 115 km / 2.800 Hm)

Waren gestern die Passstraßen noch sehr gut ausgebaut, geht es heute auf schmalen und zumeist einsamen Straßen weiter. Den Auftakt macht der Colle di Sampeyre (2.284 m). Wir gewinnen an diesem sehr gleichmäßigen Anstieg schnell an Höhe und schon bald liegt uns der gleichnamige Ort zu Füßen. An der Passhöhe angekommen, nehmen wir die Abfahrt unter die Räder und rollen zur Mittagspause. Der dann folgende Colle dei Morti (2.481 m) ist ein weiteres landschaftliches Highlight dieser Tour. Auf schmalen und einsamen Straßen geht es bergauf, bis wir die Passhöhe mit dem Pantani-Denkmal erreichen. Wir genießen die überwältigende Aussicht auf die umliegenden Berge des Piemont. Wir fahren ab ins Stura-Tal und beziehen in einem der netten Talorte unser Hotel.

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7. Tag: Stura-Tal - Barcelonnette (ca. 112 km / 3.450 Hm)

Die Königsetappe! Zunächst steht der Col de la Lombarde (2.350 m) auf dem Programm. Die sehr abwechslungsreiche Auffahrt hält immer wieder schöne Serpentinengruppen bereit, durch die wir schnell an Höhe gewinnen. Die Straße ist zeitweise sehr schmal, mit Autoverkehr ist hier oben aber kaum zu rechnen. Nach einer kurzen Abfahrt erreichen wir zunächst das Skigebiet Isola 2000, die weitere Abfahrt ist durch die breit ausgebaute und kehrenreiche Skigebietszufahrt ein Genuss. Beim dann folgenden Aufstieg zum Col de la Bonette (2.715 m) mit anschließender Umrundung der Ringstraße Cîme de la Bonette (2.802 m) bezwingen wir ganze 2.000 HM am Stück und erreichen so den vierthöchsten Pass der Alpen, wenn man die Ringstraße mitrechnet, sogar den höchsten Pass der Alpen! Wir fliegen über eine imposante Strecke, bei der sich immer wieder weite Hochtäler mit technischen Kehrenkombinationen abwechseln, ins Tal. Bis Barcelonnette sind es dann noch 8 km. Eine Traumetappe für alle Kletterer und Abfahrer geht zu Ende.

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8. Tag: Barcelonnette – Barcelonnette (ca. 125 km / 3.200 Hm)

Heute steht die vielleicht schönste Pässerunde, die man in Frankreich fahren kann, auf dem Programm. Der Col d‘Allos (2.247 m) ist äußerst angenehm zu fahren. Lässt man den Blick zur Seite schweifen, sieht man im Tal die Bachelard-Schlucht, durch die wir heute Nachmittag zurückfahren werden. Der Col des Champs (2.087 m) wartet mit einer schmalen und wenig befahrenen Straße auf und stellt für uns die Verbindung zum Col de la Cayolle (2.326 m) dar. Dieser Pass ist sicherlich einer der schönsten Pässe der Alpen. Durch eine wunderschöne und wilde Landschaft erreichen wir die Passhöhe und machen uns auf die lange Abfahrt durch die grandiose Bachelard-Schlucht zurück nach Barcelonnette. Diese Traumrunde ist der würdige Abschluss einer äußerst beeindruckenden und anspruchsvollen Tour durch die Alpen. Abends bleibt noch Zeit, das Nachtleben von Barcelonnette zu genießen und unseren Erfolg zu feiern.

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9. Tag: Heimfahrt

Eine beeindruckende Radsportwoche geht zu Ende. Der Bus bringt uns zurück nach Martigny.

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(F=Frühstück / M=Mittagessen / A=Abendessen)

 

Kilometer gesamt: 793

Höhenmeter gesamt: 21.350

 

Leistungen

8 x Übernachtung in 3***-Hotels

Zimmer mit Dusche oder Bad und WC

8 x reichhaltiges Frühstück oder Buffet

8 x Abendmenü oder Buffet

Mittagspause mit Picknick und weitere Verpflegung an den Radtagen

Getränkeversorgung an den Radtagen (Wasser, Apfelsaft, Cola)

• Betreuung durch zwei Teammitglieder von Kroncycling: ein ortskundiger Tourguide auf dem Rad, ein erfahrener und ausgebildeter Fahrer, mindestens ein Teammitglied spricht die Landessprache des Reiselandes

• klimatisiertes Begleitfahrzeuge mit 8 Sitzplätzen und Fahrradtransportmöglichkeit

• ab 15 Teilnehmern: zusätzliches Begleitfahrzeug klimatisiert mit 4-8 Sitzplätzen und Fahrradtransportmöglichkeit

• Zustiegsmöglichkeit auf den Etappen

Gepäcktransport in den Begleitfahrzeugen von Hotel zu Hotel

Rückreise ab Barcelonnette nach Martigny im klimatisierten Klein- oder Reisebus

Standkompressor und Werkzeug im Begleitfahrzeug

GPS-Tracks (4 Wochen vor Reisebeginn)

 

Nicht enthaltene Leistungen

Anreise nach Martigny

Getränke in den Hotels und Restaurants

Trinkgelder

 

Preise

Reisepreis: € 1.680,00 im Doppelzimmer

Einzelzimmerzuschlag: € 300,00

 

Gruppengröße: 07 - 24 Teilnehmer

Letzte Rücktrittsmöglichkeit des Reiseveranstalters bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl : 28 Tage vor Reisebeginn

 

Reiseinfos

 

An- und Rückreise + Einreisebestimmung

Unsere Reise startet und endet in Martigny. Martigny liegt sehr verkehrsgünstig im Schweizer Kanton Wallis, ca. 30 km südlich vom Genfer See an der Autobahn A9. Sollten Sie mit dem Auto anreisen, können Sie es auf dem hoteleigenen Parkplatz für die Woche abstellen. Wenn Sie vor oder nach der Reise in Martigny übernachten möchten, so sind wir Ihnen gerne bei der Unterkunftssuche behilflich. Die Rückfahrt nach Martigny erfolgt mit modernen, klimatisierten Bussen und Kleinbussen à la Mercedes Sprinter mit 8 - 16 Sitzplätzen. Unsere Fahrzeuge sind für den Personentransport konzessioniert, sie werden von erfahrenen und ausgebildeten Fahrern gelenkt. Ihr Fahrrad ist in einem geschlossenen Fahrradtransportanhänger oder im Innenraum eines der Begleitfahrzeuge sicher untergebracht. Wir verwenden moderne Fahrradträger für den Transport. Für die Einreise nach Frankreich, Italien und in die Schweiz benötigen Sie einen bis nach Abschluss der Reise gültigen Personalausweis oder Reisepass.

 

Routenführung + Anforderung

Die Strecken sind detailliert vorbereitet und vermeiden soweit möglich den Autoverkehr auf landschaftlich reizvollen Wegen. Am Anreisetag verteilt der Tourguide die Roadbooks. Generell können die Tagesetappen in der Tourguidegruppe oder auf eigene Faust gefahren werden. Die in der Beschreibung aufgeführten oder vor Ort vom Tourguide genannten „Zusatzoptionen“ werden in der Regel auf eigene Faust, also ohne Tourguide und Fahrzeugbegleitung, in Angriff genommen. Gerne senden wir Ihnen mit den „Letzten Infos zur Reise“ ca. 4 Wochen vor der Fahrt auch die GPS-Tracks zu.

 

Begleitfahrzeug + Guide

Die Reise wird von zwei Begleitfahrzeugen begleitet. Ein Fahrzeug steht im Normalfall immer vor den ersten Ankommenden an der Passhöhe, damit auf wärmende Kleidung, Fotoapparat, Getränke und kleine Snacks zugegriffen werden kann. Dieses Fahrzeug verlässt die Passhöhe erst, wenn die letzten Teilnehmer (zumeist die Tourguidegruppe) die Passhöhe verlassen haben und sich in der Abfahrt befinden. Das zweite Fahrzeug fährt bis zum Pausenplatz der Mittagspause vor und liefert nach der Mittagspause das Gepäck beim Hotel an. Sollte das Wetter schlecht sein und der Wunsch nach Mitfahrt in den Fahrzeugen bestehen, reagieren wir flexibel und weichen ggf. vom üblichen „Fahrplan“der Fahrzeuge ab. Sollte eine Teilnehmerzahl von 15 nicht erreicht werden, führen wir die Reise mit einem Begleitfahrzeug durch (Mindestteilnehmerzahl: 7).

 

Tourguide

Ihre Reise wird von einem Tourguide auf dem Rad begleitet. Der Tourguide bietet täglich die Mitfahrt in seiner Gruppe an. Er fährt in der Ebene ein Tempo, bei dem alle mitkommen. Bergauf fährt jeder sein eigenes Tempo, wobei oben auf die Nachzügler gewartet wird. Die Abfahrt wird, Tourguide voran, gemeinsam unter die Räder genommen. Wer möchte, kann sichnatürlich auch auf eigene Faust auf den Weg machen.

 

Unterkünfte

Die Hotels wurden von uns sehr sorgfältig ausgewählt. Bei dieser Reise übernachten wir in 3***-Hotels. Wir achten bei unseren Hotels darauf, dass in den Doppelzimmern zwei getrennte Betten vorhanden sind. Die Zimmer verfügen immer über eigenes Bad oder Dusche und WC. Das Frühstück findet in Buffetform statt und ist zumeist sehr reichhaltig. Das Abendessenbesteht aus Vorspeise, Hauptspeise und Dessert.

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